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Diabetische Nephropathie (Rudiment)
 

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Tobias Schäfer
 

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 Einleitung
 

diabetische Nierenerkrankung

diabetische Glomerulosklerose

Kimmelstiel-Wilson-Glomerulosklerose (bei nodulärer Form)

Diabetic kidney disease (DKD)

diabetic nephropathy

E10–E14 mit vierter Stelle .2 (Diabetes mellitus mit Nierenkomplikationen), in der Kreuz-Stern-Systematik kombiniert mit N08.3*

Chronische, durch Diabetes mellitus verursachte Nierenschädigung, klinisch typischerweise definiert durch persistierende Albuminurie und/oder eine reduzierte glomeruläre Filtrationsrate (GFR) bei Menschen mit Diabetes ohne andere primäre Nierenerkrankung. Häufigste Ursache der chronischen und terminalen Niereninsuffizienz weltweit.

Funktionell (KDIGO): GFR-Kategorien G1–G5 kombiniert mit Albuminurie-Kategorien A1 (< 30 mg/g), A2 (30–300 mg/g, „moderat erhöht", früher Mikroalbuminurie), A3 (> 300 mg/g, „stark erhöht", früher Makroalbuminurie).

Klinische Stadien nach Mogensen (v. a. für Typ-1-Diabetes): 1 Hyperfiltration/Hypertrophie → 2 stummes Stadium (Normoalbuminurie mit Strukturveränderungen) → 3 inzipiente Nephropathie (moderat erhöhte Albuminurie) → 4 manifeste Nephropathie (stark erhöhte Albuminurie, GFR-Abfall) → 5 terminale Niereninsuffizienz.

Histologisch (Tervaert-Klassifikation, 2010): Klasse I (GBM-Verdickung) → II a/b (mesangiale Expansion) → III (noduläre Sklerose/Kimmelstiel-Wilson) → IV (fortgeschrittene diabetische Glomerulosklerose), ergänzt um IFTA- und Gefäß-Scores.

 

 
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