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| Infektiologie > Tropenerkrankungen > Erkrankungen durch Viren > Erkrankungen durch Arboviren |
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Gelbfieber
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| Verlauf und Prognose | ||
Stadien |
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Verlauf |
Mehrheitlich mild/selbstlimitierend. Ein Teil der symptomatischen Fälle geht in die toxische Phase über; diese ist mit hoher Letalität behaftet. |
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Komplikationen |
Akutes Leberversagen, akutes Nierenversagen, disseminierte intravasale Gerinnung, Myokarditis, Schock, sekundäre bakterielle Infektionen, Tod. |
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Prognose |
Milde Verläufe heilen folgenlos aus. Die toxische Phase hat eine hohe Sterblichkeit (in Fallserien häufig ~20–50 %), altersabhängig ansteigend. Überlebende erholen sich meist vollständig; von einer belastbaren, i. d. R. lebenslangen Immunität nach durchgemachter Infektion ist auszugehen. |
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Prophylaxe |
Schutzimpfung mit dem attenuierten Lebendimpfstamm 17D ab dem Alter von 9 Monaten – laut WHO-Empfehlung (seit 2016) genügt eine Einmaldosis für lebenslangen Schutz (Auffrischung für die meisten Reisenden nicht mehr erforderlich; Einzelfälle beachten). Impfung nur durch autorisierte Gelbfieber-Impfstellen; internationaler Impfnachweis (ICVP) für die Einreise in bestimmte Länder erforderlich. |
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Kontraindikationen/Vorsicht: relevante Immunsuppression, Säuglinge < 6 Monate, Thymuserkrankungen, schwere Hühnereiweißallergie; besondere Abwägung bei Alter > 60 Jahren, Schwangerschaft und Stillzeit. |
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Ergänzend Vektorschutz (Repellenzien, Moskitonetze, lange Kleidung) und Vektorkontrolle; auf Public-Health-Ebene die |
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WHO-EYE-Strategie (2017–2026) inkl. fraktionierter Impfdosen im Ausbruchsfall. |
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