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| Infektiologie > Tropenerkrankungen > Erkrankungen durch Viren > Erkrankungen durch Arboviren |
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Gelbfieber
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| Pathologie | ||
Ätiologie |
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Erreger |
Gelbfiebervirus (Genus Orthoflavivirus, Familie Flaviviridae); umhülltes einzelsträngiges (+)-RNA-Virus. Übertragung durch infizierte Stechmücken. Keine direkte Mensch-zu-Mensch-Übertragung außerhalb des Vektors. |
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Risikofaktoren |
Fehlender Impfschutz; Aufenthalt/Reise in Endemiegebiete; Tätigkeiten mit Mückenexposition (Land-, Forst-, Feldarbeit); hohe Vektordichte in Regenzeit; Urbanisierung und Ausbreitung von Aedes aegypti. Begünstigend auf Ausbruchsebene: niedrige Durchimpfung, Entwaldung, Klimafaktoren. |
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Vererbung |
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Pathogenese |
Nach Inokulation Virusreplikation in lokalen Lymphknoten, dann Virämie mit Befall v. a. der Leber, ferner Niere, Herz und Lymphgewebe. Hepatozytenschädigung führt zu Gerinnungsstörung (verminderte Synthese von Gerinnungsfaktoren) und Ikterus; renale Tubulusschädigung zu Nierenversagen; systemische Entzündungsreaktion und Endothelschädigung begünstigen Schock und Hämorrhagien (DIC). |
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Makroskopie |
Leber vergrößert, gelblich; Nieren geschwollen; petechiale Blutungen in Haut und Schleimhäuten; gastrointestinale Blutungen. |
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Mikroskopie |
Typisch midzonale (mediozonale) Leberzellnekrose mit relativ geringer Entzündungsreaktion, Councilman-(Councilman-Rocha-Lima-)Körperchen (apoptotische/eosinophile Hepatozyten) sowie mikrovesikuläre Verfettung; an der Niere akute Tubulusnekrose. |
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